Presse zum 120-jährigen Jübiläum von Kempkens Juweliere
in der Westdeutschen Zeitung
2011
Die fünfte Juwelier-Generation tritt an
Zeitung vom 12.05.2011
Das Familienunternehmen Kempkens an der Rheinstraße blickt auf 120 Jahre zurück.
Von Chrismie Fehrmann
Die Kempkens Juweliere sind sich treu geblieben. Vor 120 Jahren präsentierten sie sich als Unternehmen, das „Qualität, Preiswürdigkeit und Auswahl“ als Markenzeichen führte. Das ist bis heute so geblieben. Einiges hat sich dagegen verändert. So gibt es zum anstehenden Jubiläum einen überarbeiteten Internetauftritt.
Nach Firmengründer Cornelius, der 1891 in Süchteln mit Bart und steifem Kragen im Dienst der Kunden stand, schickt sich mit der 23-jährigen Goldschmiede- Gesellin Cosima Kempkens die moderne, fünfte Generation an, die Geschicke des Traditionshauses weiterzuführen.
Schätze aus der Vergangenheit werden zum Geburtstag ausgestellt
„Das Jubiläum ist für uns ein guter Anlass, wieder in den Stahlschrank meines Großvaters Franz zu blicken“, sagt Detlef Kempkens, der heutige Chef. „Darin befindet sich ein altes Holzkästchen mit vielen Schätzen vergangener Zeiten wie Werkzeuge, Zifferblätter oder Nasenbügel von Brillen.“ Eine ganze Reihe dieser Sachen wird zum Geburtstag des Unternehmens in Vitrinen im Haus ausgestellt. Dazu gehören auch alte Taschenuhren oder Zeitmesser, die früher in die Armaturenbretter von Automobilen eingesetzt wurden. Sie wurden wie ein Wecker aufgezogen. Traditionsreicher Schmuck wird ebenfalls zu sehen sein.
Im Verkaufsraum fällt ein Trichtergrammophon auf. Darauf spielt Detlef Kempkens eine Schellackplatte mit einem Radio- Interview des Ahnherrn ab. „Mein Großvater war sehr kreativ. Er hat sogar ein Patent für eine Brille mit eingebauter Lupe erhalten.“ Vater Ewald Kempkens baute die Fabrikation feiner Armbanduhren unter der Marke „Hora“ auf. In Mönchengladbach, Kleve und Kempen wurden nach 1948 Filialbetriebe errichtet. Im Herzen Krefelds, an der Rheinstraße 99, ist der Firmensitz seit 1963.
Ewald Kempkens ließ dem Sohn zunächst alle Freiheiten. „Ich reiste in der Weltgeschichte herum und lernte Sprachen, verband die Reisen aber immer mit dem Geschäft. So kaufte ich Edelsteine in Rio und arbeitete in der damals größten Goldwarenfabrik im französischen Angoulême.“
1969 trat Detlef Kempkens als Großhandelskaufmann und Diamantgutachter ins Familienunternehmen ein. Den edlen Steinen gilt neben Uhren auch heute noch sein Augenmerk. „Hearts and Arrows“ sind die Zauberworte für brillanten Schliff. „Sie stehen für eine spezielle Art, Diamanten zu bearbeiten, um die Reflexionserscheinungen zu erhöhen.“ Durch eine Lupe betrachtet, lässt der Brillant acht pfeilförmige und acht herzförmige Lichtreflexionen erkennen.
In den vergangenen Jahren wurde die Goldschmiede-Werkstatt unter Leitung von Andrea Fritz ausgebaut. Kunden können ihre eigenen Schmuckentwürfe verwirklichen oder Umarbeitungen durchführen lassen. Seit 120 Jahren gilt auch hier: „Schmuck entzückt, Schmuck beglückt.“
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„Kempkens Juweliere“ mit einem bunten Jubiläumsprogramm
Zeitung vom 17.05.2011
Geburtstagsfeier: Zwischen dem 21. Mai und 18. Juni gibt es anlässlich des 120-jährigen Bestehens zahlreiche Aktionen zum Mitmachen und Genießen.
So ein großes Jubiläum muss natürlich entsprechend gefeiert werden: Auf 120 Jahre Geschäftsgeschichte blicken die „Kempkens Juweliere“ in diesen Tagen zurück, und deshalb findet vom 20. Mai bis 18. Juni ein großer Jubiläumsverkauf statt. Dabei wird den Kunden, Gästen und Passanten eine ganze Menge geboten: An vier Samstagen gibt es vor dem Geschäft an der Rheinstraße 99 verschiedene Aktionen. Am 21. Mai spielt von 12 bis 16 Uhr das „Bert‘s Swing-und- Blues-Quartett“. Am 28. Mai können Kunden Sand sieben und so in einem eigens abgesteckten Bereich einen Rohdiamanten „schürfen“ und mitnehmen. Eine Schaufel Sand kostet übrigens fünf Euro.
Erlöse aus einigen Aktionen kommen dem Kinderschutzbund zugute
Der Erlös aus dieser Aktion kommt dem Kinderschutzbund zugute, ebenso wie am darauf folgenden Samstag, 4. Juni, wenn es zwischen 11 und 16 Uhr viele Preise am Glücksrad zu gewinnen gibt. Kinder können außerdem zwischen dem 21. Mai und 18. Juni im Rahmen eines Malwettbewerbs ein Schmuckstück ihrer Wahl entwerfen und damit schöne Preise gewinnen. Die beiden besten Entwürfe der jeweiligen Altersklassen (9 bis 12 und 13 bis 16 Jahre) werden von der Goldschmiedin angefertigt und zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft.
Aus allen teilnehmenden Künstlern an dem Malwettbewerb wird zudem ein Kind ausgelost, das einen Tag in der Goldschmiedewerkstatt verbringen und mit Anleitung ein Schmuckstück selbst anfertigen darf. Zum Ausklang der Jubiläumsfeierlichkeiten spielt am 18. Juni noch einmal die Jazzband.
Bis dahin dürfte genug Zeit sein, sich der langjährigen Tradition der „Kempkens Juweliere“ gewahr zu werden. Unter dem Markenzeichen „Qualität, Preiswürdigkeit und Auswahl“ eröffnete Stammvater Cornelius im Jahr 1891 in Süchteln mit Bart und steifem Kragen das Geschäft und war fortan für die Kunden da. Mittlerweile ist in der 23-jährigen Goldschmiede-Gesellin Cosima Kempkens die fünfte Generation im Familienbetrieb tätig, den jetzt Detlef Kempkens führt. Kunden können dort ihre individuellen Schmuckentwürfe verwirklichen und Reparaturen oder Umarbeitungen durchführen lassen. Vor 120 Jahren, ebenso wie heute, gilt auch hier: „Schmuck entzückt, Schmuck beglückt.“
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Kempkens feiert Jubiläum
Zeitung vom 19.05.2011
An vier Samstagen wird im Stammhaus das lange Bestehen mit vielen Attraktionen gebührend gefeiert.
Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren, nun ist es so weit. Die vierwöchigen Jubiläumsfeiern zum 120-jährigen Bestehen der Kempkens Juweliere starten. Derzeit werden die Vitrinen in den Geschäftsräumen mit schönen Stücken aus der traditionsreichen Geschichte des Hauses bestückt – ein Streifzug durch mehr als ein Jahrhundert Goldschmiedekunst, Uhren und Juwelen.
Der runde Geburtstag wird im Stammhaus an der Rheinstraße 99 an vier aufeinanderfolgenden Samstagen gebührend begangen. „Wir wollen mit den Krefeldern feiern und haben viele Aktionen für Jung und Alt vorbereitet“, sagt Detlef Kempkens, der Chef des Hauses. „Nicht zuletzt findet ab morgen ein großer Jubiläumsverkauf statt, in dem wir bis zum 18. Juni große Teile unseres Warenlagers bis zu 30 Prozent reduziert anbieten.“
Am Samstag um zwölf Uhr geht es an „Krefelds großem Haus für Uhren & Schmuck“ mit Musik von „Bert’s Swing-und-Blues- Quartett“ los. Am Samstag danach wird der Wilde Westen an die Rheinstraße verlegt. Jeder kann dort von 11 und 16 Uhr eine Schaufel mit Sand sieben und gucken, ob vielleicht ein Rohdiamant darunter ist. Dieses einmalige Erlebnis kostet fünf Euro Einsatz. Der Erlös fließt an den Kinderschutzbund.
„Ebenso ist es am Glücksrad am Samstag, 4. Juni. Hier stehen viele Preise bereit. Auch hier wird der Erlös dem Kinderschutzbund zur Verfügung gestellt“, sagt Kempkens. Am vierten Samstag schließt sich der Kreis. Dann wird das Jubiläum mit Musik des genannten Swing-Quartetts beschlossen.
Für Kinder haben sich die Kempkens-Juweliere einen besonderen Wettbewerb ausgedacht: Wer einen tollen Ring, flippige Ohrringe oder einen schönen Anhänger haben will, kann ihn malen. Kinder zwischen acht und zwölf und dreizehn und sechzehn Jahren können ihren Entwurf zwischen dem 21. Mai und 18. Juni ins Geschäft bringen. Kempkens: „Die Besten aus jeder Altersklasse werden prämiert, realisiert und ebenfalls zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft.“ Einer der teilnehmenden jungen „Künstler“ darf zudem an einem Tag in der Goldschmiedewerkstatt ein Schmuckstück anfertigen und mitnehmen. Wer das ist, wird ausgelost.
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Kempkens Juweliere: Glanzvoller Jubiläumsauftakt
Zeitung vom 21.05.2011
Es ist ein glanzvoller Auftakt der Jubiläumsfeiern. Die Kempkens Juweliere hatten gebeten, und rund 120 geladene Gäste kamen Donnerstagabend zum 120. Geburtstag ins Traditionshaus an der Rheinstraße. Dort begrüßt die Familie mit den Töchtern Cosima und Charline die Gratulanten. Letztere tragen zuerst hübsche historische Gewänder und führen später in schwarzen Abendkleidern ausgewählte Schmuckstücke vor.
Firmenchef Detlef Kempkens erläutert in einem Video-Streifzug die Unternehmens- Geschichte, die mit Gründervater Cornelius in Süchteln begann. „Kempkens gehört einfach zu Krefeld. Jeder kennt das Haus“, erklärt Bürgermeisterin Jutta Pilat in ihrem Grußwort. Auf unserem Foto (v.l.): Charline, Ewald und Detlef Kempkens, Ewa Jendral und Cosima Kempkens. cf
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Jubiläum bei Kempkens: Wenn die Geschichte aus dem Stahlschrank kommt
Zeitung vom 24.05.2011
Das Familienunternehmen feiert den 120. Geburtstag und blickt auf bewegte Jahre zurück.
Krefeld. Ewald C. Kempkens sorgt immer noch für die große Konstante im Familienunternehmen. Regelmäßig schaut er in „seinem Geschäft“ nach dem Rechten – gerade in diesen Jubiläumstagen. Nach dem 2. Weltkrieg hatte der heute 87-Jährige die Fabrikation feiner Armbanduhren der Marke „Hora“ aufgebaut, die an der Philadelphiastraße vormontiert und von Rotterdam aus in alle Welt verschifft wurden. Nur eine Anekdote aus der 120-jährigen Firmengeschichte der „Kempkens Juweliere“, die Ewald C. Kempkens ihren heutigen Sitz an der Rheinstraße 99 zu verdanken haben.
Im Jahre 1956 kaufte der Senior das Haus, 1969 stieg sein Sohn Detlef in das Geschäft ein – mittlerweile schickt sich in der 23-jährigen Goldschmiedegesellin Cosima Kempkens die fünfte Generation an, die Geschicke des Traditionshauses weiterzuführen. Auch sie weiß um die vielen Geschichten, die ihre Vorfahren erzählen können. „Das Jubiläum ist für uns ein guter Anlass, wieder einmal in den Stahlschrank meines Großvaters Franz zu blicken“, sagt Detlef Kempkens, der heutige Chef. „Darin befindet sich ein altes Holzkästchen mit vielen Schätzen vergangener Zeiten wie Werkzeuge, Zifferblätter oder Nasenbügel von Brillen.“
Die zahlreichen Jubiläumsaktionen dauern noch bis zum 18.
Juni Eine ganze Reihe dieser „Schätzchen“ wird zum Geburtstag des Unternehmens in Vitrinen im Haus ausgestellt. So fällt besonders das Trichter-Grammophon im Verkaufsraum auf. Dazu gehören auch alte Taschenuhren oder Zeitmesser, die beispielsweise in die Armaturenbretter der Automobile eingesetzt werden konnten.
Dies und noch vieles mehr gibt es bei den verschiedenen Jubiläumsaktionen (noch bis 18. Juni) zu bestaunen: Zum Beispiel können die Kunden am 28. Mai Sand sieben und so in einem eigens abgesteckten Bereich einen Rohdiamanten „schürfen“ und mitnehmen. Eine Schaufel Sand kostet fünf Euro. Der Erlös aus dieser Aktion kommt dem Kinderschutzbund zugute.
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Kleine Schätze bergen
Zeitung vom 02.06.2011
Kempkens wird 120 Jahre alt. Am 2. Juli können an der Rheinstraße Diamanten und Edelsteine geschürft werden.
Von Chrismie Fehrmann
Die Diamantenschürfer im Wilden Westen hatten ein schweres Leben, bis sie vielleicht eines Tages den Stein der Steine fanden und damit grenzenlosen Reichtum erlangten. Die Krefelder Bürger, die bei den Kempkens Juwelieren Sand sieben und darin Edelsteine finden können, haben es ungleich leichter.
Ihr „Claim“ ist viel kleiner und auch noch ergiebiger. Nur ausgesorgt haben die Glücksritter mit den gefunden Steinen nicht wirklich. Spaß und Spannung bringt es trotzdem, die kleinen Schätze zu bergen.
Auch vier Diamanten stecken noch im Sand und wollen gefunden werden
Ein Diamant- und Edelsteinschürfen hat anlässlich des 120. Geburtstages des Traditionshauses an der Rheinstraße bereits stattgefunden. Dabei ging es darum, eine Schaufel für fünf Euro zu erstehen, damit einmal Sand aufzunehmen und zu sieben. „Wir haben 387,50 Euro eingenommen, die dem Kinderschutzbund zugutekommen“, berichtet Firmenchef Detlef Kempkens. „Der ,krumme‘ Betrag ergibt sich aus der Tatsache, dass ein Mann nach seinen Einkäufen nur noch 2.50 Euro in der Tasche hatte und dennoch schürfen wollte.
Tatsächlich fand er einen Achat im Sieb.“ Der Einsatz für die halbe Schüppe hat sich gelohnt.
Es sind aber noch nicht alle Steine wieder entdeckt worden. Vor allem stecken neben Achaten und Beryllen noch vier Diamanten im Sand. „Deshalb werden wir die Aktion am Krefelder Samstag, 2. Juli zwischen 11 und 16 Uhr, auf dem Bürgersteig wiederholen. Wir sind sicher, dass dann erneut so viele Interessierte kommen“, so der Firmenchef.
Von Kindern gemalte Bilder werden im Geschäft ausgestellt
Die ersten Kinder haben – innerhalb einer weiteren Jubiläums- Aktion – auch bereits ihr Bild abgegeben. Darauf haben sie auf Papier ihr Lieblingsschmuckstück für den großen Malwettbewerb entworfen. „Es sind sehr hübsche Zeichnungen“, lobt Kempkens den Eifer der Mädchen und Jungen zwischen 8 und 12 und 13 bis 16 Jahren. „Die Gewinner erhalten Uhren oder Gutscheine für den nächsten Kinobesuch als Preise. Alle abgegebenen Bilder werden zusätzlich im Geschäft ausgestellt.“
In der Goldschmiede-Werkstatt werden individuelle Stücke gefertigt
Der beste „Künstler“ von allen darf schließlich „sein“ Schmuckstück in der Goldschmiedewerkstatt anfertigen und mitnehmen. Die besten Entwürfe der Altersklassen werden angefertigt und zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft. Diese Aktion unterstreicht auch den Stellenwert der Goldschmiede-Werkstatt innerhalb des Hauses. „Sie wurde in den vergangenen Jahren unter der Leitung von Andrea Fritz stark ausgebaut. Kunden können dort ihre individuellen Schmuckentwürfe verwirklichen und Reparaturen oder Umarbeitungen durchführen lassen.“ Die Juweliere haben bisher viel positive Resonanz zum 120. Geburtstag erfahren. Bei der glanzvollen Eröffnung berichtete Kempkens aus der Firmen- und Familiengeschichte. Schließlich steht mit der 23-jährigen Cosima Kempkens die fünfte Generation bereit, die Geschicke des Hauses fortzuführen.
Begonnen hat 1891 alles mit Stammvater Cornelius in Süchteln. Dort eröffnete er ein Uhrenund Goldwarengeschäft. 1919 übernahm Sohn Franz als Augenoptiker und Uhrmachermeister. Ihm folgte 1948 Ewald. 1969 trat Detlef Kempkens als Großhandelskaufmann und Diamantgutachter ins Familienunternehmen ein. Tochter Cosima tritt nun in die Fußstapfen der Vorfahren und sichert den Fortbestand des Hauses. „Mir macht die Arbeit einfach sehr viel Spaß“, lautet der Kommentar des ersten weiblichen Mitglieds unter den Kempkens Juwelieren.
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Jubiläumswochen machen viel Freude
Zeitung vom 14.05.2011
Interview: Das 120-jährige Bestehen von „Kempkens Juweliere“ wird noch bis 18. Juni gefeiert.
Krefeld. Einen ganzen Monat wid-mete „Kempkens Juweliere“ dem großen Firmenjubiläum: vom Malwettbewerb für Kinder über Tage mit Live-Jazz-Musik bis zur Ausstellung von alten „Schätz-chen“ aus der 120-jährigen Ge-schichte des Unternehmens von der Rheinstraße 99. Vor dem offiziellen Ende der Feierlichkeiten am 18. Juni zieht Firmenchef Detlef Kempkens im Interview eine Jubiläumsbilanz.
Herr Kempkens, wie fällt Ihre per-sönliche Bilanz der Jubiläumsfeier aus?
Kempkens: Insgesamt sehr positiv. Wir hatten und haben alle viel Freude an dem umfangreichen Programm. Schon nach der „Halbzeit“ konnten wir sagen, dass der Jubiläumsverkauf sehr gut angenommen wurde.
Über welche Geschehnisse der vergangenen Wochen haben Sie sich ganz besonders gefreut?
Kempkens: Die Spontaneität und Solidarität der Nachbarn auf der Rheinstraße, die aktiv bei unseren Veranstaltungen und Aktionstagen durch
Zuwendungen und aktive Beteiligung mitgewirkt haben. Außerdem haben wir ein großes Interesse an den historischen Uhren und dem Schmuck wahrnehmen können, den wir momentan ausgestellt haben. Pünktlich zum Jubiläum wurde unsere neu gestaltete Internetseite ins Netz gestellt, und die Resonanz unserer Kunden ist schon sehr positiv.
Was erwarten Sie für die künftigen 120 Jahre „Kempkens Juweliere“ in Krefeld?
Kempkens: Unser Ziel ist es, „der Juwelier für alle“ zu sein. Daher werden wir in Zukunft verstärkt die jüngeren Kunden ansprechen, zum Beispiel mit einer frechen, bunten Marke wie „ICE Watch“ und preiswerterem Silberschmuck verschiedener bekannter Hersteller. Für den Servicebereich haben wir einen jungen Uhrmacher gewinnen können, und die Goldschmiede wird seit Februar durch meine Tochter Cosima verstärkt. Da wir ein Familienbetrieb sind, wünsche ich mir, dass wir mit unserer Individualität auch weiterhin ausgefallenen Kundenwünschen gerecht werden können.
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