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Zeitungsanzeige von Kempkens Juweliere in Krefeld Bild Diamant

Der Diamant - Der König der Edelsteine

Diamantenkunde von Kempkens Juweliere in Krefeld


König der Edelsteine

Drei Milliarden Jahre mussten vergehen, bis der Mensch das Unerforschbarste und Wertvollste entdecken konnte, was die Erde je an Schätzen hervorgebracht hat: den „König der Edelsteine“, einfach Diamant genannt. Wer ihn einmal in Händen hält, kommt nicht mehr von ihm los: Es ist die betörend strahlende Aura, die den kostbarsten aller Edelsteine seit Jahrtausenden umgibt. Ein perfekt geschliffener Diamant verwandelt einfallendes Sonnenlicht in ein unerwartet intensives Funkeln. Kein Wunder, dass die alten Griechen Diamanten für „Tränen der Götter“ hielten. Obwohl die Inder die Ersten waren, die den begehrtesten Edelstein entdeckten und abbauten, geht die heutige Bezeichnung Diamant auf das altgriechische Wort „adamas“ zurück, was auf Deutsch so viel wie „unbesiegbar“ bedeutet. Zu Recht: Gilt doch der Diamant als die härtesten natürliche Substanz unseres Planeten.

Härteste natürliche Substanz der Erde

Nur ein Diamant könnte einen Diamanten zum Zerbersten bringen. Da auch die wahre Liebe bekanntlich durch nichts zerstörbar ist, ist der kostbarste aller Edelsteine seit Jahrhunderten zum Inbegriff größter Beständigkeit geworden. Diamanten sind rar: Entstanden sind sie im tiefsten Inneren der Erde, bei 1.300 Grad Hitze, um als reine Kohlenstoffverbindung nach einer sehr langen Zeitreise an die Erdoberfläche zu gelangen. Der seltene „König der Edelsteine“ wird heute vorwiegend in Russland, China, Afrika und neuerdings auch in Australien abgebaut. Geologen befürchten jedoch, dass die letzte Diamanten-Genese bereits hundert Millionen Jahre zurückliegt und unsere weltweiten Diamantvorkommen schon sehr bald erschöpft sein werden. Alle Diamanten, die vermutlich je weltweit verarbeitet wurden, füllen gerade mal einen einzigen Doppeldeckerbus.


Die Qualitätskriterien der Diamanten

Der Wert eines Diamanten lässt sich nach den „4 Cs“ bemessen: Carat (Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff). Nachfolgend erklären wir diese vier Qualitätsmerkmale eines Diamanten. Weitere Informationen, sowie ein Diamantgutachten erhalten Sie in unserem Hause.


Carat = Gewicht

Diamantenkunde: Carat = Gewicht

Das Gewicht des Diamanten wird weltweit in Carat gemessen. Ein Carat entspricht 0,2 Gramm. Der klassische Brillant-Schliff lässt einen Rückschluss von der Größe auf das Gewicht zu. Je höher das Gewicht also die Karatzahl ist, desto wertvoller ist der Diamant bei gleicher Qualität, da größere und schwerere Diamanten seltener sind. Ein Stein von ca. 3 mm Durchmesser weist ein Gewicht von ca. 0,1 Carat auf, bei 0,5 Carat beträgt der Durchmesser etwa 5,2 mm.



Der Diamant - Der König der Edelsteine

Cut = Schliff

Diamantenkunde: Diamant-Cut = Schliff

Der Diamant: Kein Edelstein kann so viel Licht in sich aufnehmen und widerspiegeln. Je nach Schliff und Proportionen lässt sich das Licht von der einen zur anderen Facette reflektieren. Zu den beliebtesten Schliffarten zählen der Brillantschliff, der Tropfenschliff und der Herzschliff.

Hearts & Arrows

Hin und wieder gelingt es den besten Diamanten-Schleifern das ultimative Ergebnis zu erzeugen: den „Hearts & Arrows“- Schliff. Dieser seltene und so besondere Schliff weist ein einzigartiges Herzen- und Pfeile-Muster in seiner Reflektion auf, wenn er durch eine spezielle Lupe betrachtet wird.

Mehr Informationen hierzu: Der Diamant unter den Diamanten - Hearts & Arrows.


Clarity = Reinheit

Diamantenkunde: Diamant-Clarity = Reinheit

Der Wert eines Diamanten wird außerdem vom Reinheitsgehalt (Clarity) bestimmt. Je weniger Einschlüsse ein Diamant aufweist, desto faszinierender kann sich das Licht in ihm brechen. Verunreinigungen und Brüche im Mineral selbst bedeuten immer eine Qualitätsminderung. Einschlüsse sind bei der Entstehung eines Diamanten nie zur Gänze vermeidbar. Dennoch gibt es sie, die lupenreinen Diamanten. Bei diesen „iFDiamanten“ lassen sich selbst bei zehnfacher Vergrößerung keine Einschlüsse feststellen.


Colour = Farbe

Je heller ein Diamant ist, desto höher ist sein Wert. Die weißen Diamanten zählen zur Spitzenklasse. Doch auch hier gibt es Abstufungen. Absolut top, jedoch absolut selten ist das hochfeine Weiß. Die Mehrheit der Diamanten jedoch ist weiß bis leicht getönt weiß: Diese werden von „H“ bis „L“ graduiert. Diamanten mit der Graduierung „M“ haben eine sichtbare Gelbtönung. Die Chance, auf einen farbigen Diamanten zu stoßen, liegt bei 1:10.000. Farbige Diamanten galten lange als Stiefkinder der Schmuckbranchen. Über zwanzig verschiedene Farbnuancen werden heute aufgeführt. Die sogenannten „Fancy Diamonds“ – auf Deutsch: Fantasiefarben – bestechen durch ihre reinen und sehr intensiven Farben.

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